WhatsApp Image 2019 03 18 at 16.26.57Bioidentische Hormone sind körperidentische oder naturidentische Hormone. Die Struktur der Moleküle ist absolut identisch mit denen, die unser Körper selbst produziert. Sie werden im Körper genauso verstoffwechselt wie die körpereigenen Hormone. Bioidentische Hormone stammen überwiegend aus pflanzlichen Quellen.

Ein gut funktionierender Hormonhaushalt ist wichtig für eine lebenslange Gesundheit. Alle Hormone sollen harmonisch und ausgeglichen sein, wie in einem Orchester. Spielt ein Instrument/Hormon immer die erste Geige, kommen alle anderen Hormone auch durcheinander.

Dies bezieht sich auf unser komplettes Hormonsystem:

  • Geschlechtshormone
  • Schilddrüse
  • Stress / Nebenniere

 

Liegt ein Hormonmangel vor, können zahlreiche gesundheitliche Probleme entstehen, wie Depressionen, Hitzewallungen, Schlafstörungen, Unfruchtbarkeit, Übergewicht oder auch schwerwiegende Erkrankungen, wie Krebs, Herz-Kreislauf-Krankheiten, Osteoporose.

Dies geschieht sehr häufig in den Wechseljahren bei Frauen und Männern. Der Körper stellt im Alter immer weniger Hormone selbst her. Wenn es dadurch zu gesundheitlichen Störungen kommt, sollte überlegt werden, ob die fehlen Hormone ersetzt werden. Aber auch in jüngeren Jahren kann es zu Hormonmängeln kommen, wie z.B. bei einer Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) oder einer Nebennierenschwäche. Die Hormonersatztherapie sollte dabei möglichst schonend, in ausreichender Menge an den natürlichen Körperrhythmus angepasst werden.

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Krankheitsbilder, die auf einen gestörten Hormonhaushalt hindeuten:

  • Haarausfall
  • Hitzewallungen
  • Schilddrüsenerkrankungen (Über-  und Unterfunktion, Hashimoto Thyreoiditis, Morbus Basedow)
  • PCOS Polyzyklisches Ovar
  • Zyklusstörungen
  • Wechseljahresbeschwerden
  • Burnout
  • Nebennierenschwäche
  • Erschöpfungssyndrom / Fatique Syndrom
  • Unerfüllter Kinderwunsch
  • Diabetes
  • Depressionen
  • Angst- und Panikattacken

 

Ursachen bzw. Risikofaktoren für Hormonstörungen:

  • Bauchspeicheldrüsenerkrankungen
  • Depressionen, Erschöpfung, Stress, Traumata
  • Gentechnisch veränderte Lebensmittel
  • Hormonelle Verhütungsmethoden (Pille, Hormonspirale)
  • Hormonersatztherapien (auch Antihormontherapie)
  • Hormonbelastete Lebensmittel (Fleisch und Milch)
  • Leistungssport (durch Bildung von Testosteron) und Einnahme von Anabolika und Steroiden
  • Nebenniereninsuffizienzen
  • Operative Entfernung von hormonproduzierenden Drüsen (Eierstöcke, Gebärmutter, Schilddrüse)
  • Schilddrüsenerkrankungen
  • Wechseljahre (körpereigene Hormonproduktion lässt nach)
  • Xenohormone (Weichmacher in Plastik)

 

Wie wird eine Hormonstörung festgestellt?

Voraussetzung für eine Therapie ist eine ausführliche Anamnese und eine Besprechung der individuellen Beschwerden und Symptome. Zur Absicherung der Diagnose werden einige Laboruntersuchungen veranlasst. Dies kann durch eine Blutuntersuchung (bei Schilddrüsenerkrankungen) oder eine Speichelanalyse (bei Geschlechtshormonen und Stresshormonen) erfolgen.

 

Wie werden Hormonstörungen behandelt?

Unterstützung der hormonproduzierenden Organe, wie Eierstöcke, Hoden, Hypophyse, Nebennieren, Schilddrüse und Zirbeldrüse, damit die körpereigene Hormonausschüttung angeregt wird.

Einsatz von sanft wirkenden naturheilkundlichen Heilmitteln, wie Pflanzenheilmittel, Komplexhomöopathie, Mikronährstoffen, um entstandenen Symptomen entgegenzuwirken.

Einsatz von bioidentischen Hormonen. In meiner Praxis werden Hormoncremes oder Hormonglobuli in homöopathisch potenzierter Form verordnet. Die Hormoncremes werden auf die Haut aufgetragen und umgehen damit den Stoffwechsel über die Leber, wobei es zu Wirkstoffverlusten kommen kann.

Bei der Therapie mit bioidentischen Hormonen werden konkrete Beschwerden behandelt und keine Laborwerte. Die Dosierung erfolgt dabei so niedrig wie möglich und dauert so lange, wie sie sinnvoll ist. Ziel der Therapie ist eine Harmonisierung sämtlicher hormoneller Achsen nach ganzheitlichen naturheilkundlichen Ansätzen.

Bei Fragen hierzu, sprechen oder schreiben Sie mich gerne an!